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Tauchen im Loch Ness

Bericht von Matthias Ewen

Vor mehr als einem Jahr wurde beim Dekobier nach einem Tauchgang die verrückte Idee geboren, mal im Schottischen Loch Ness zu tauchen. Natürlich nicht wegen des angeblich dort vorhandenen Monsters, sondern aus dem Wunsch heraus, mal einen neuen und außergewöhnlichen Tauchplatz zu entdecken.

Dieses Jahr am langen Wochenende über Himmelfahrt war es dann so weit: zu zweit (Lutz und Matthias) sind wir am Mittwoch von Hückelhoven aus mit dem Auto nach Amsterdam gereist, von dort mit der Nachtfähre ins Englische Newcastle und dann mit dem Auto weiter durch die Highlands ins nördliche Schottland. Direkt am Ufer des Loch Ness gab es einen Campingplatz.

Um nicht vor Ort noch nach einer Füllmöglichkeit für die Pressluftflaschen suchen zu müssen, haben wir 6 gefüllte Flaschen aus Hückelhoven mitgebracht. Ob man vom Campingplatz aus im See Tauchen darf, wurde vorher telefonisch erfragt, das war kein Problem.

Während es am Anreisetag noch in Strömen geregnet hat, schien am nächsten Tag fast durchgängig die Sonne. Zwei Tauchgänge gab es dann für uns im Loch Ness. Der See ist ein typisch Schottischer See ("Loch") und ist mit weit über 200 Metern sehr tief. Die Ufer fallen extrem steil ab, teilweise erreicht man nur einen Steinwurf vom Ufer entfernt Tiefen jenseits der 50 Meter. Da wir nur Monoflaschen mitgebracht hatten, haben wir uns auf Tauchtiefen von maximal 30 Meter beschränkt.

Das Wasser ist sehr klar, aber von gelber Färbung. Schon in knapp 10 Meter Tiefe ist es stockdunkel. Der Untergrund besteht direkt am Einstieg aus Geröll, etwas tiefer aus Sand. Da der Einstieg vor der Mündung des Flusses Foyers lag, tauchte man dort über ein großes Geröllfeld aus Steinen und Ästen, die der Fluss in den See gespült hat. Mit 7 Grad war das Wasser wie erwartet sehr kalt.

Nach den Tauchgängen haben wir dann noch zu Fuß die tolle Landschaft erkundet und haben dann am nächsten Morgen den Rückweg angetreten: diesmal mit dem Auto fast 1000 Kilometer ins Südenglische Dover, mit der Fähre nach Calais und dann mit dem Auto über Belgien zurück nach Hückelhoven. Am frühen Sonntagmorgen waren wir dann zu Hause.

(Matthias Ewen)

(c) Sporttauchverein Hückelhoven e.V. Verein für bereits aktive und angehende Sporttaucher jeden Alters im Kreis Heinsberg und darüber hinaus.

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